Die Nachkommen der Freiherren von Hünerbein

Willkommen auf der Web-Seite
der Nachkommen der Freiherren von Hünerbein !

 

Im öffentlichen Bereich steht Information über die Familien-geschichte und Ahnengalerie bis 1906 zur Verfügung. Kommentare und Ergänzungen dazu sind willkommen (Kontaktformular).

Der Teil "Aktuelles" steht der Verwandtschaft (über 250 bekannte Personen und etwa 40 mit dem Namen von Hünerbein) mit Passwort auf Anfrage zur Verfügung. Dort ist die jüngere Familiengeschichte beschrieben und aktuelle Familienanlässe und Photos. Die Information und Bilder werden gelegentlich ergänzt.

 

Peter von Hünerbein

 

Kurzfassung Familiengeschichte

Ursprünglich Teilnahme an den Kreuzzügen. Leider sind keine Details oder Belege mehr bekannt. Mein Opa Hans vH (1903-1990) hat von vorhandenen Dokumenten/ Stammbaum für die Zeit vor dem 30-jährigen Krieg zurück bis zu den Kreuzzügen berichtet. Diese sind jedoch bedauerlicherweise im 2. Weltkrieg verbrannt. Gibt es irgendwo eine Abschrift ? Haben Sie evtl. derartige Unterlagen ? Dann melden Sie sich bitte bei mir.

 

Vor den 30-jährigen Krieg war es nicht notwendig oder üblich das „von“ im Namen zu tragen auch wenn es sich um Adel handelte.

 

Erstes bekanntes und belegtes Namensvorkommen:  
1307 honerbeen

Belege für erstes Namensvorkommen und Strassen-bennenung 1637 in Stettin:  
Die Familie honerbeen wurde als altes und verdientes Ministerialiengeschlecht am Greifenhofe in Stettin erwähnt in der praktischen Forschungshilfe Nr. 1584, Seite 369.

Die Straße gibt es noch heute in der Uraltstadt, sie führt vom Schloss am Neuen Markt vorbei zur Oder und zum Hafen. Der Name wurde 1945 plump ins Polnische übersetzt: "Kurza Stopka".

 

Andere Hinweise vermuten den Ursprung aller Namensträger Hünerbein in Badeborn im Harz. In der Nähe, in Ulzigerode beginnen dann die überlieferten Eintragungen der Kirchenbücher zum Ende des 16. Jahrhunderts. Seitdem ist alles lückenlos belegt, die Namensschreibweise unverändert (von) Hünerbein. Ein Jacob Hünerbein (*1610 in Ulzigerode, gest. 1670 in Harkerode) stand im Dreißigjährigen Krieg in Schwedischen Diensten als Offizier seitdem tragen seine Nachfahren, und nur diese das „von“ im Namen und nennen sich Freiherren oder auf Französisch Barone. Seit Jacob 1653 bis 1839 besass und bewirtschaftete die Familie der Freiherrn von Hünerbein das Rittergut Harkerode. Danach wurde es an die Familie Knigge verkauft und 1945 von den Siegermächten (Russland) enteignet. Seit 1952 ein Kinderheim und mehrfach schön renoviert.

 

In den weiblichen Linien gibt es noch dutzende bis hunderte von zusätzlichen deutschen Adelsver-bindungen. Ein Stammbaum geht zurück bis sage und schreibe 934 Albrecht von Maltitz, 28 Generationen vor mir lückenlos belegt.

 

Erwähnenswert ist Georg Heinrich Freiherr von Hünerbein (geboren 23.8.1762 auf Harkerode, gestorben 4.2.1819 und begraben in Breslau als Gouverneur von Breslau). Er war gut vertraut mit dem Preussischen Königshof und heiratete eine sehr hübsche Hofdame Ulrike von Knobelsdorff. Der Preussische König schenke Ihnen dazu das Kloster Obra in Schlesien. In königlich preussischen Militärdiensten machte sich Georg Heinrich  unter Blücher und York in den Befreiungskriegen 1813 gegen Napoleon verdient. Seitdem hat die Familie keinen Heimatort mehr. Dieser und auch alle anderen Zweige haben Harkerode  verlassen. Es wurde verkauft.

 

Versetzungen in alle Teile des Deutsches Reiches kreuz und quer sowie Vertreibungen durch die Kriege prägen die Familie. Schlesien, Thüringen, Rheinland, Vorpommern, Elsaß, Berlin, Niedersachsen Württemberg, Bayern, Holstein. Es gab auch Auswanderer nach Brasilien und die USA sowie nach Kanada. Teilweise besteht sogar noch Kontakt. In jüngster Zeit Auswanderungen nach Frankreich, Schweiz, Österreich, Spanien, England und Neuseeland.

 

Der Name soll von Erbe des Hünen – Hünen-erbe, Nachfahren von groß gewachsenen Personen stammen. Tatsächlich habe ich eine Körpergröße von 202 cm – klingt plausibel. Aber keineswegs alle meine Vorfahren waren derart groß gewachsen (typisch 1,74 m).


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Adelsnachweis in derBarokzeit
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